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Wolfgang Cernoch
Geboren 1952 in Wien. Studien zur Architektur, Psychologie und Politologie. Mitarbeit an verschiedenen Projekten von Dr. Herbert Rauch (Wien, Innsbruck), insbesondere über Gruppentheorie, österreichische Mittelbetriebe, regionale Entwicklung und internationale Konflikte. Studium der Philosophie bei Professor Dr. Michael Benedikt (Wien). Mitarbeit an
der bislang fünfbändigen Philosophiegeschichte Österreichs »Verdrängter Humanismus-Verzögerte Aufklärung« von Michael Benedikt und Reinhold Knoll. Veröffentlichungen zu Bolzano, Zimmermann, Brentano und Popper; eine Arbeit zur Transzendentalphilosopie (Spaltung und Fügung) ist in der Website der Gesellschaft für Phänomenologie und kritische Anthropologie für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Der Autor arbeitet zur Zeit zu Vorentwürfen zur Gesellschaftslehre, welche den Ansätzen der Evolutionstheorie, Verhaltenstheorie und Soziobiologie einerseits (was uns Natur...) und der Soziologie, Nationalökonomie und Politik andererseits (was uns Geschichte und was wir einander angetan haben) kritisch eine Stellung im Rahmen der philosophischen Anthropologie anweist.
Bibliographie
a) Veröffentlichungen:
Zimmermanns Grundlegung der Herbartschen Ästhetik: Eine Brücke zwischen Bolzano und Brentano (40 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜Verzögerte Aufklärung, Bd. 3, Bildung und Einbildung. Vom verfehlten Bürgerlichen zum Liberalismus. Philosophie in Österreich (1820-1880), Hrsg. Michael Benedikt, Reinhold Knoll, Verlag Edituria Triade, Klausen-Leopoldsdorf, Ludwigsburg, Klausenburg 1995
Die umkämpfte Anthropologie zwischen Psychologie und Gesellschaftslehre in der Anthroposophie Zimmermanns (38 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜Verzögerte Aufklärung, Bd. 3, 1995
Der Auszug aus dem Akademismus: Die in sich uneinige Philosophie (28 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜Verzögerte Aufklärung. Bd. 4, Anspruch und Echo: Sezession und Aufbrüche in den Kronländern zum Fin-de-Siécle. Philosophie in Österreich (1880-1920), Hrsg. Michael Benedikt, Endre Kiss, Reinhold Knoll, Verlag Edituria Triade, Klausen-Leopoldsdorf 1998
Der Subjektivismus bei Franz Brentano in den Grenzen von Psychologie und Logik. Über den Ursprung der sittlichen Erkenntnis (25 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜verzögerte Aufklärung, Bd. 4, 1998
Die Theorie der Theorien als Grundlegung der Methodologie der Erkenntnislogik. Eine kritische Untersuchung der »Logik der Forschung« bei Karl Raimund Popper unter dem Gesichtspunkt der Bestimmbarkeit der »logischen Form« von Basissatz und Naturgesetz (68 Seiten), in: Jahrbuch der Sir Karl Popper Gesellschaft, Bd. 8, Frankfurt/Main, Bern, Berlin, New York, Paris, Wien, Peter Lang Verlag 2003
Wissen, Technik, Anpassung. Karl. R. Poppers mißlungener Übergang von der Logik der Forschung zur evolutionären Erkenntnistheorie (11 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜Verzögerte Aufklärung , Bd. 5, Im Schatten derTotalitarismen. Vom philosophischn Empirismus zur kritischen Anthropologie. Philosophie in Österreich 1920-1951. Hrsg. Michael Benedikt, Reinhold Knoll, Cornelius Zehetner, Wiener Universitätsverlag 2005
Zwei dynamische Perspektiven der Gesellschaftslehre: Nationalökonomie und Kultursoziologie, (10 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜Verzögerte Aufklärung, Bd. 5, 2005
Sprachphilosophie, Neukantianismus, Gegenstandstheorie, Empiriokritizismus: Der philosophische und der logische Empirismus in Österreich 1919-1939 (15 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜ Verzögerte Aufklärung, Bd. 5, 2004
Das Anwendungsproblem der Formalwissenschaften (Mathematik und Systemtheorie) als philosophisches Grundlagenproblem (10 Seiten), in: Verdrängter Humanismus˜Verzögerte Aufklärung, Bd. 5, 2005
b) Monographien:
Spaltung und Fügung. Totum ideale und Prototypon transcendentale als logische und metaphysische Grundlagen von Raum und Gegenstand in der Kritik der reinen Vernunft, (2006 : ca. 1370 Seiten, Vorabdruck 1997: 400 Seiten). Vorabveröffentlichung per Website der Gesellschaft für Phänomenologie und kritische Anthropologie 2007
Kulturphilosophie und Politik. Zur Geschichtlichkeit der Zeit und der Geschichtlichkeit in der Zeitwahrnehmung. Von der transzendentalen Zeitbedingung zum Zeitinhalt in der Geschichtsphilosophie (2006, 135 Seiten)
Wien, Januar 2007
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